Sternhaufen, Nebel und Galaxien weit außerhalb unseres Sonnensystems

M38, NGC1907, NGC1931, IC417

Messier 38, auch Starfish Cluster oder NGC 1912, ist einer der drei offenen Sternhaufen im Fuhrmann. Der Sternhaufen ist ca. 4.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat eine scheinbare Helligkeit von 6,4 mag. Direkt neben M38 (30' südlich) liegt der deutlich kleinere Sternhaufen NGC 1907 mit einer scheinbaren Helligkeit von 8,2 mag. NGC 1907 wurde von F. W. Herschel bereits 1787 entdeckt. Noch etwas weiter südlich (auf dem Bild rechts) von NGC 1907 findet man den Spinnennebel IC 417, der rund 10.000 Lj entfernt ist und eine scheinbare Helligkeit von "nur" noch 10 mag aufweist. Das 4. interessante Objekt auf der Aufnahme ist NGC 1931 (unten rechts). Dieser kleine Nebel wird hin und wieder auch als die "Fliege" passend zur Spinne bezeichnet.

Das Bild ist ein Summenbild aus 24 x 600s bei ISO 800 und wurde am 05.12.2016 aufgenommen.

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Kalifornianebel NGC 1499

Der Kalifornianebel (California Nebula) ist ein Gasnebel im Sternbild Perseus und ca. 1.000 Lichtjahre von uns entfernt. Der Nebel trägt seinen Namen aufgrund seiner Form die an den US Bundesstaat Kalifornien erinnert. Im New General Catalogue (NGC) wird der Nebel unter der Nummer 1499 geführt. Edward Barnard entdeckte den Kalifornianebel bereits im Jahr 1884. Der helle Stern am unteren Bildrand ist Xi Persei.

Das Bild ist ein Komposit aus 18 x 600s bei ISO 400 und 18 x 600s Ha bei ISO 800 und wurde in den Nächten vom 24. auf den 25. und vom 27. auf den 28.11.2016 aufgenommen, so dass insgesamt rund 6 Stunden Belichtungszeit zusammengekommen sind.

 

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Östl. Schleiernebel NGC6995

NGC6995 ist der östliche Teil des Cirrusnebels. Diese Detailaufnahme war der abschließende Test des unten aufgeführten Equipments.

Belichtet wurdn 12 x 600s bei ISO 400 am 07.09.2016.

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M27 Hantelnebel

Der Hantelnebel (im engl. Dumbbell Nebula) wird von Charles Messier nach seiner Entdeckung 1764 als Messier 27 geführt und im New General Catalogue unter NGC 6853. Der Planetarische Nebel ist ca. 7,5mag hell und in seiner Mitte leuchtet ein weißer Zwerg mit rund 14mag. Man findet den 1.400 Lj entfernten Nebel im Sternbild Vulpecula. Obwohl man den Nebel bereits in kleinen Teleskopen sehen kann, ist der Halo um den Nebel nur fotografisch sichtbar zu machen (mit dem was uns Amateuren an Geräten zur Verfügung steht).

Das Bild ist ein Komposit aus 18 x 600s bei ISO 400 und wurde in den Nächten vom 23. auf den 24. und 25. auf den 26.08.2016 aufgenommen.

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M39 offener Sternhaufen

Messier 39 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Schwan.

Das Bild ist ein Summenbild aus 6x600s bei ISO 400 und wurde am 16.08.2016 aufgenommen.

 

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Kokonnebel

Der Kokon-Nebel wird auch unter IC 5146 geführt und ist ein Nebel mit eingebettetem offenen Sternhaufen (Collinder 470). IC 5146 befindet sich im Sternbild Schwan. Trotz seiner größe von ca. 10 Lichtjahren erreicht der Kokon-Nebel aufgrund seiner Entfernung von 3.000 Lichtjahren nur eine scheinbare Größe von 10 Bogenminuten an unserem Himmel. Auf diesem Bild zu erahnen ist der Anfang der angrenzenden Dunkelwolke Barnard 168 (hier am oberen Bildrand). Leider habe ich mir eine leichte Verkippung eingefangen, die für unförmige Sterne in den Ecken gesorgt hat...

Das Bild ist ein Komposit aus 12 x 600s bei ISO 400 und wurde in der Nacht vom 10. auf den 11.08.2016 aufgenommen.

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M92 Kugelsternhaufen

Messier 92 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules und wird meist von seinem "großen Bruder" Messier 13 in den Schatten gestellt. Der Kugelsternhaufen ist ca. 26.000 Lj von uns entfernt und erscheint mit 6,3 mag fast so hell wie M13. M92 erscheint aber deutlich kompakter als M13 da er mit 14' Winkelausdehnung nur ca. 3/4 der Winkelausdehnung von M13 (20') hat.

Das Bild ist ein Summenbild aus lediglich 7 x 300s bei ISO 400 und wurde am 20.07.2016 bei Vollmond aufgenommen.

Eigentlich sollte M92 nur als Test herhalten, um zu prüfen, ob sämtliche Softwarekomponenten sauber miteinander funktionieren. Zum ersten Mal habe ich das u.g. Softwarepaket, bestehend aus PHD2, APT, CdC und EQMOD, eingesetzt und dabei auch das erste mal ein Bild gedithert. An den Einstellungen muss ich noch mal ein wenig schrauben, da auf 2 von 9 Bildern leichte "Nasen" an den Sternen waren (Hier ein Beispiel). Im Verdacht habe ich, dass die Zeitlücke, die für das Dithern angesetzt ist (Settle-Time), zu klein ist ...

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M101 Pinwheel-Galaxie

Messier 101 (auch Pinwheel- oder Feuerrad-Galaxie) ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär und ist rund 22 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Die Galaxie mit einem Druchmesser von rund 170.000 Lichtjahren wurde im März 1781 von Pierre Méchain entdeckt, der zu dieser Zeit zusammen mit Charles Messier an der Erstellung eines Katalogs astronomischer Objekte arbeitete.

Das Bild ist ein Summenbild aus 12 x 600s bei ISO 400 und wurde am 04.05.2016 aufgenommen.

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NGC4485/4490 Galaxienpaar

NGC4490 und NGC4485 bilden ein wechselwirkendes Galaxienpaar. NGC4490 (die größere der beiden Galaxien) ist eine Balkenspiralgalaxie mit 2 Spiralarmen während NGC4485 eine irreguläre Galaxie ist. Vermutlich sind die beiden Galaxien durch eine Materiebrücke verbunden. Häufig liest man auch Cocoon-Galaxie als Bezeichnung dieser Galaxien.

Man findet sie im Sternbild Jagdhunde. Entdeckt wurde das Galaxienpaar bereits im Januar 1788 von Wilhelm Herschel (Nr. 400 in seinem Katalog).

Das gezeigte Bild ist ein Summenbild aus 12 x 600s bei ISO 400 und wurde am 03.05.2016 aufgenommen.

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M106 Spiralgalaxie

Messier 106 wird dem Hubble-Typ Sbp zugeordnet, ist also eine eigentümliche Spiralgalaxie zwischen Balken-Spiralgalaxie und normaler Spiralgalaxie. M106 befindet sich im Sternbild Jagdhunde und ist rund 24 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.

Seit den 1950er Jahren ist der aktive Galaxienkern als Radioquelle bekannt und seit 1995 geht man davon aus, dass das Zentralobjekt ein Schwarzes Loch mit der Masse von 40.000.000 Sonnen ist. Die Sonnenmasse M0 beträgt 1,98892 * 1030 kg. Das bläuliche Leuchten der beiden Spiralarme resultiert aus der hohen Anzahl junger, massereicher Sterne. Entdeckt wurde M106 wie auch M101 1781 von Pierre Méchain bei der Arbeit mit Charles Messier an einem Katalog astronomischer Objekte.

Das Bild ist ein Summenbild aus 15 x 600s bei ISO 400 und wurde am 10.04.2016 aufgenommen.

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NGC4244 - "Silbernadel"

NGC4244 die "Silbernadel" ist eine Spiralgalaxie vom Hubble-Typ SA(s)cd im Sternbild Jagdhunde. Von der Spiralstruktur ist für uns wegen der Kantenstellung leider nichts zu sehen. NGC4244 hat einen Durchmesser von ca. 65.000 Lichtjahren, ist 13,5 Millionen Lichtjahre entfernt und hat am nächtlichen Himmel eine Flächenausdehung von ca. 15,8' x 2,5'. Wilhelm Herschel entdeckte die Silbernadel im März 1787.

Das Bild ist ein Summenbild aus 20 x 600s bei ISO 400 und wurde vom 01. auf den 02.04.2016 aufgenommen, bei leichtem Wolkenschleier .

 

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Pferdekopf HaRGB

Hier eine kleine "Spielerei" um das schlechte Wetter zu vergessen...

Nachdem ich am Pferdekopfnebel meine 600D(a) auf Schmalbandtauglichkeit getestet habe, mussten die Farbinformationen aus diesem Bild herhalten um ein HaRGB-Bild zu erzeugen.

Das Bild ist ein Summenbild aus 9x600s bei ISO 400 mit Schmalbandfilter (8" ACF) und 20x300s bei ISO 200 ohne weitere Filter (80er ED APO).

 

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M40 Doppelstern

Messier 40 ist ein Doppelstern im Sternbild Großer Bär. Dieser Doppelstern wurde von Charles Messier für einen Nebelfleck gehalten und bekam daher die Bezeichnung Messier 40, obwohl sich der Doppelstern schon in einem modernen Feldstecher auflösen lässt (Abstand der beiden Sterne ca. 50 Bogensekunden).

Das Bild ist ein Summenbild aus 15x120s bei ISO 400 und wurde am 11.03.2016 aufgenommen.

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