Meine neuesten Bildbeiträge

 

Hier findet ihr meine neusten Bilder in Form eines Blogs. Das jeweils aktuellste Bild befindet sich oben.

Diesen Blog könnt ihr auch als Feed abonnieren: RSS 2.0 oder Atom 1.0.

 

Viel Spass beim Betrachten!

 

Kalifornianebel NGC 1499

Der Kalifornianebel (California Nebula) ist ein Gasnebel im Sternbild Perseus und ca. 1.000 Lichtjahre von uns entfernt. Der Nebel trägt seinen Namen aufgrund seiner Form die an den US Bundesstaat Kalifornien erinnert. Im New General Catalogue (NGC) wird der Nebel unter der Nummer 1499 geführt. Edward Barnard entdeckte den Kalifornianebel bereits im Jahr 1884. Der helle Stern am unteren Bildrand ist Xi Persei.

Das Bild ist ein Komposit aus 18 x 600s bei ISO 400 und 18 x 600s Ha bei ISO 800 und wurde in den Nächten vom 24. auf den 25. und vom 27. auf den 28.11.2016 aufgenommen, so dass insgesamt rund 6 Stunden Belichtungszeit zusammengekommen sind.

 

Weiterlesen ...

Herz und Seele mit h + Chi Doppelsternhaufen

Auf diesem Bild sieht man neben dem offenen Doppelsternhaufen h und Chi Persei auch den Herz- und den Seelennebel (IC 1848). Die beiden Emissionsnebel liegen im Sternbild Kassiopeia. Der Herznebel wird unter NGC 896 bzw. IC 1805 geführt und in seinem Inneren befindet sich der offene Sternhaufen Melotte 15. Herz- und Seelennebel bilden ein zusammenhängendes Sternentstehungsgebiet in diesem Teil der Milchstraße.

Das Bild war ein erster Testlauf meiner neuen EXOS-2 Montierung, die bei mir die Star Adventurer abgelöst hat. Nicht, dass ihr das in den falschen Hals bekommt, die Star Adventurer ist nicht schlecht und ich empfehle sie immer noch gern zum Einstieg in das Thema Astrofotografie, allerdings benötige ich für mein "Langzeitprojekt" den Messier-Katalog einmal komplett zu fotografieren eine mobile Montierung die deutlich stabiler ist als die Star Adventurer und vor allem in beiden Achsen motorisiert ist zwecks Autoguiding.

Da ich in erster Linie ausprobieren wollte, wie genau die EXOS-2 kleine Brennweiten nachführt, habe ich langsam die Zeiten gesteigert, bis ich bei 3min Einzelbelichtungen bei f/2.8 und ISO 200 angekommen bin. Länger konnte ich bei diesen Werten auch nicht belichten, da sonst der Himmel viel zu hell geworden wäre. Die Aufnahmen wurden nicht geguidet und die Montierung nur per Polsucher (vorher natürlich justiert) eingenordet.

Die Aufnahme ist ein Summenbild aus 28 x 180s bei ISO 200 und f/2.8. Das Bild wurde am 31.10.2016 aufgenommen.

Weiterlesen ...

Östl. Schleiernebel NGC6995

NGC6995 ist der östliche Teil des Cirrusnebels. Diese Detailaufnahme war der abschließende Test des unten aufgeführten Equipments.

Belichtet wurdn 12 x 600s bei ISO 400 am 07.09.2016.

Weiterlesen ...

M27 Hantelnebel

Der Hantelnebel (im engl. Dumbbell Nebula) wird von Charles Messier nach seiner Entdeckung 1764 als Messier 27 geführt und im New General Catalogue unter NGC 6853. Der Planetarische Nebel ist ca. 7,5mag hell und in seiner Mitte leuchtet ein weißer Zwerg mit rund 14mag. Man findet den 1.400 Lj entfernten Nebel im Sternbild Vulpecula. Obwohl man den Nebel bereits in kleinen Teleskopen sehen kann, ist der Halo um den Nebel nur fotografisch sichtbar zu machen (mit dem was uns Amateuren an Geräten zur Verfügung steht).

Das Bild ist ein Komposit aus 18 x 600s bei ISO 400 und wurde in den Nächten vom 23. auf den 24. und 25. auf den 26.08.2016 aufgenommen.

Weiterlesen ...

M39 offener Sternhaufen

Messier 39 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Schwan.

Das Bild ist ein Summenbild aus 6x600s bei ISO 400 und wurde am 16.08.2016 aufgenommen.

 

Weiterlesen ...

Kokonnebel

Der Kokon-Nebel wird auch unter IC 5146 geführt und ist ein Nebel mit eingebettetem offenen Sternhaufen (Collinder 470). IC 5146 befindet sich im Sternbild Schwan. Trotz seiner größe von ca. 10 Lichtjahren erreicht der Kokon-Nebel aufgrund seiner Entfernung von 3.000 Lichtjahren nur eine scheinbare Größe von 10 Bogenminuten an unserem Himmel. Auf diesem Bild zu erahnen ist der Anfang der angrenzenden Dunkelwolke Barnard 168 (hier am oberen Bildrand). Leider habe ich mir eine leichte Verkippung eingefangen, die für unförmige Sterne in den Ecken gesorgt hat...

Das Bild ist ein Komposit aus 12 x 600s bei ISO 400 und wurde in der Nacht vom 10. auf den 11.08.2016 aufgenommen.

Weiterlesen ...

M92 Kugelsternhaufen

Messier 92 ist ein Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules und wird meist von seinem "großen Bruder" Messier 13 in den Schatten gestellt. Der Kugelsternhaufen ist ca. 26.000 Lj von uns entfernt und erscheint mit 6,3 mag fast so hell wie M13. M92 erscheint aber deutlich kompakter als M13 da er mit 14' Winkelausdehnung nur ca. 3/4 der Winkelausdehnung von M13 (20') hat.

Das Bild ist ein Summenbild aus lediglich 7 x 300s bei ISO 400 und wurde am 20.07.2016 bei Vollmond aufgenommen.

Eigentlich sollte M92 nur als Test herhalten, um zu prüfen, ob sämtliche Softwarekomponenten sauber miteinander funktionieren. Zum ersten Mal habe ich das u.g. Softwarepaket, bestehend aus PHD2, APT, CdC und EQMOD, eingesetzt und dabei auch das erste mal ein Bild gedithert. An den Einstellungen muss ich noch mal ein wenig schrauben, da auf 2 von 9 Bildern leichte "Nasen" an den Sternen waren (Hier ein Beispiel). Im Verdacht habe ich, dass die Zeitlücke, die für das Dithern angesetzt ist (Settle-Time), zu klein ist ...

Weiterlesen ...

Mond 11.05.2016

Zum Zeitpunkt der Aufnahme, 11.05.2016 (20:28 Uhr MESZ), war der Mond "5,1 Tage alt" und die Sonne noch nicht untergegangen, daher auch der blaue Himmel. Die Aufnahme ist ein Einzelfoto mit 1/50s bei ISO 400. Trotz leichter Cirren am Himmel war das Seeing ganz brauchbar.

 

Weiterlesen ...

Merkur vor der Sonne 09.05.2016

Am 9. Mai 2016 gab es einen Merkurtransit zu beobachten. Bei diesem Ereignis "schiebt" sich der Merkus zwischen Erde und Sonne. Zu Bebachten war das Ereignis ab 13:12 MESZ bis zum Sonnenuntergang.

In der kleinen Animation seht ihr die Eintrittsphase von Merkur vor die Sonnenscheibe (ca. 5 min im Zeitraffer):

Das große Bild unten ist ein Einzelbild bei ISO 320 und 1/800s Belichtungszeit und wurde gegen 15:05 MESZ aufgenommen.

Der kleine schwarze Punkt vor der Sonne ist der Merkur.

 

 

Weiterlesen ...

Merkurtransit 09.05.2016

Am 9. Mai 2016 gab es einen Merkurtransit zu beobachten. Bei diesem Ereignis "schiebt" sich der Merkus zwischen Erde und Sonne. Zu Bebachten war das Ereignis ab 13:12 MESZ bis zum Sonnenuntergang. Hier die ersten gut 4 Minuten des Transits (Eintrittsphase)

Weiterlesen ...

M101 Pinwheel-Galaxie

Messier 101 (auch Pinwheel- oder Feuerrad-Galaxie) ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär und ist rund 22 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Die Galaxie mit einem Druchmesser von rund 170.000 Lichtjahren wurde im März 1781 von Pierre Méchain entdeckt, der zu dieser Zeit zusammen mit Charles Messier an der Erstellung eines Katalogs astronomischer Objekte arbeitete.

Das Bild ist ein Summenbild aus 12 x 600s bei ISO 400 und wurde am 04.05.2016 aufgenommen.

Weiterlesen ...

NGC4485/4490 Galaxienpaar

NGC4490 und NGC4485 bilden ein wechselwirkendes Galaxienpaar. NGC4490 (die größere der beiden Galaxien) ist eine Balkenspiralgalaxie mit 2 Spiralarmen während NGC4485 eine irreguläre Galaxie ist. Vermutlich sind die beiden Galaxien durch eine Materiebrücke verbunden. Häufig liest man auch Cocoon-Galaxie als Bezeichnung dieser Galaxien.

Man findet sie im Sternbild Jagdhunde. Entdeckt wurde das Galaxienpaar bereits im Januar 1788 von Wilhelm Herschel (Nr. 400 in seinem Katalog).

Das gezeigte Bild ist ein Summenbild aus 12 x 600s bei ISO 400 und wurde am 03.05.2016 aufgenommen.

Weiterlesen ...

M106 Spiralgalaxie

Messier 106 wird dem Hubble-Typ Sbp zugeordnet, ist also eine eigentümliche Spiralgalaxie zwischen Balken-Spiralgalaxie und normaler Spiralgalaxie. M106 befindet sich im Sternbild Jagdhunde und ist rund 24 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.

Seit den 1950er Jahren ist der aktive Galaxienkern als Radioquelle bekannt und seit 1995 geht man davon aus, dass das Zentralobjekt ein Schwarzes Loch mit der Masse von 40.000.000 Sonnen ist. Die Sonnenmasse M0 beträgt 1,98892 * 1030 kg. Das bläuliche Leuchten der beiden Spiralarme resultiert aus der hohen Anzahl junger, massereicher Sterne. Entdeckt wurde M106 wie auch M101 1781 von Pierre Méchain bei der Arbeit mit Charles Messier an einem Katalog astronomischer Objekte.

Das Bild ist ein Summenbild aus 15 x 600s bei ISO 400 und wurde am 10.04.2016 aufgenommen.

Weiterlesen ...