Meine neuesten Bildbeiträge

 

Hier findet ihr meine neusten Bilder in Form eines Blogs. Das jeweils aktuellste Bild befindet sich oben.

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Viel Spass beim Betrachten!

 

Jupiter 15.02.2017

Dieses Bild ist mein erster Versuch mit der ZWO ASI120MC-S einen Planeten zu "Videografieren". Zum Einsatz kam hier zusätzlich eine Baader Hyperion 2,25x Barlow, mit der ich auf eine Systembrennweite von ca. 4.500mm komme.

Leider war der GRF (Großer Roter Fleck) auf der erdabgewandten Seite des Jupiter. Rechts von Jupiter sieht man den Mond Io. Aufgenommen habe ich die Bilder gg. 4:15 Uhr morgens bei recht durchschnittlichem Seeing.

Für das Bild wurden ca. 250 Einzelbilder aus einem Video mit 1.000 Einzelbildern gestackt.

 

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Seelennebel IC1848

Der Seelennebel IC1848 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia im Perseus-Arm unserer Milchstraße. Im Nebel befindet sich mehrere kleine offene Sternhaufen und eine als W5 bekannte Radioquelle. IC1848 ist etwa 7.500 Lichtjahre von uns entfernt und hat am Himmel eine Ausdehnung von etwa 40´ x 10´. Die scheinbare Helligkeit (visuell) beträgt 12,5mag. Direkt neben IC1848 befindet sich der Herznebel IC1805 und etwas abgelegener der offene Doppelsternhaufen h und Chi Persei, wie man auf der Übersichtsaufnahme rechts gut erkennen kann: 

Zusammen mit IC1805 bildet IC1848 ein zusammenhängendes Sternentsehungsgebiet im Perseusarm unserer Milchstraße.

Das Bild ist ein Summenbild aus 60 x 600s bei ISO 800 und wurde am 25. und 26. Januar 2017 aufgenommen.

 

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Herznebel IC1805

Der Herznebel IC1805 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia im Perseus-Arm unserer Milchstraße. Im Zentrum dieses Nebels befindet sich der offene Sternhaufen Melotte 15, den ich schon einmal mit deutlich mehr Brennweite fotografiert habe. IC1805 ist etwa 7.500 Lichtjahre von uns entfernt und hat am Himmel eine Ausdehnung von etwa 60´ x 60´. Die scheinbare Helligkeit (visuell) beträgt 12,5mag.

Direkt neben IC1805 befindet sich der Seelennebel IC1848 und etwas abgelegen der offene Doppelsternhaufen h und Chi Persei, wie man auf der Übersichtsaufnahme rechts gut erkennen kann.

Herz- und Seelennebel bilden eine zusammenhängende Sternentstehungsregion unserer Milchstraße.

Zum Vergleich, das hier abgebildete Bildfeld mit dem Herznebel entspricht in etwa der 4fachen Größe des Vollmondes.

Das Bild ist ein Summenbild aus 60 x 600s bei ISO 800 und wurde am 19. und 21. Januar 2017 aufgenommen.

 

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Sh2-261 Lowers´s Nebula

Sh2-261 oder auch Lower´s Nebula ist ein Ha-Emissionsnebel im oberen Bereich des Sternbild Orion (aus Orions Sicht, in seiner rechten Hand) nahe Xi Orionis. Dieser Nebel wurde erst recht spät, 1939 von Harold Lower und seinem Sohn Charles, auf einem Foto entdeckt. Das Bild entstand damals mit einer selbstgebauten 8" Schmidtkamera. Dieser Nebel ist rund 3.260 Lichtjahre von uns entfernt, hat eine größe von ca. 13,1 parsec und leuchtet mit einer scheinbaren Flächenhelligkeit von etwa 10 mag. Oberhalb des recht hellen Sterns HD 41997 (8,4 mag) im Zentrum von Sh2-261 zeichnet sich ein kleiner Reflexionsnebel ab.

Zum Vergleich, das hier abgebildete Bildfeld entspricht in etwa der Größe des Vollmondes.

Das Bild ist ein Summenbild aus 36 x 600s bei ISO 800 und wurde am 4. und 5. Januar 2017 aufgenommen.

 

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Jellyfish Nebula IC 443

Der Jellyfish Nebula (dt. Quallennebel) wird im Index-Catalogue unter IC 443 geführt. Man findet den Nebel, der im Übrigen ein Supernovaüberrest ist, auch unter der Bezeichnung Sharpless 248 (SH2-248). Rechts neben dem Supernovaüberrest befindet sich der Stern Propus (Eta Geminorum), ein Veränderlicher, der mit einer Helligkeit zwischen 3,24 und 3,96 mag schwankt (Periodendauer 235 Tage).

Links im Bild, befindet sich ein weiterer heller Stern des Sternbilds Zwillinge, My Geminorum bzw. Tejat Posterior. Auch dieser Stern ist ein Veränderlicher, allerdings ein unregelmäßiger, dessen Helligkeit zwischen 2,94 und 3,00 mag schwankt.

Im oberen Bereich des Bildes (mittig) befindet sich der kleine, gerade einmal 32 Quadratbogenminuten messende Reflektionsnebel IC 444.

Das Bild ist ein Summenbild aus 21 x 600s bei ISO 800 und wurde am 30.12.2016 aufgenommen.

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M38, NGC1907, NGC1931, IC417

Messier 38, auch Starfish Cluster oder NGC 1912, ist einer der drei offenen Sternhaufen im Fuhrmann. Der Sternhaufen ist ca. 4.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat eine scheinbare Helligkeit von 6,4 mag. Direkt neben M38 (30' südlich) liegt der deutlich kleinere Sternhaufen NGC 1907 mit einer scheinbaren Helligkeit von 8,2 mag. NGC 1907 wurde von F. W. Herschel bereits 1787 entdeckt. Noch etwas weiter südlich (auf dem Bild rechts) von NGC 1907 findet man den Spinnennebel IC 417, der rund 10.000 Lj entfernt ist und eine scheinbare Helligkeit von "nur" noch 10 mag aufweist. Das 4. interessante Objekt auf der Aufnahme ist NGC 1931 (unten rechts). Dieser kleine Nebel wird hin und wieder auch als die "Fliege" passend zur Spinne bezeichnet.

Das Bild ist ein Summenbild aus 24 x 600s bei ISO 800 und wurde am 05.12.2016 aufgenommen.

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Flaming Star Nebula IC 405

Der Flaming Star Nebula ist ein diffuser Nebel im Sternbild Fuhrmann (lat. Auriga). Im Index Catalogue findet man diesen rund 10 mag hellen Nebel unter der laufenden Nummer 405 (IC 405). Die bläuliche Färbung des Nebels um AE Aurigae herum beruht auf der enormen Lichtemission des Sterns selbst, dessen Leuchtkraft in etwa dem 30.000-fachen unserer Sonne entspricht. Daher ist der Flaming Star Nebula sowohl Emissionsnebel (rötlicher Teil) als auch Reflexionsnebel (bläulicher Teil).

Rund 1,5° östlich von IC 405 befindet sich eine weitere interesannte Region, bestehend aus dem kleinen offenen Sternhaufen NGC 1893, der mitten im Emissionsnebel IC 410 liegt. IC 410 wird hin und wieder auch als Tadpole Nebula (Kaulquappennebel) bezeichnet. Bei genauer Betrachtung erkennt man auch warum.

Zwischen diesen beiden Nebelregionen liegen die Sterne 16-19 Aur, die zusammen mit IQ Aur an eine kleine Version des Sternbilds Leier erinnern und auch im Teleskop/Kameradisplay schnell aufgefunden werden können.

Das Bild ist ein Komposit aus 24 x 600s bei ISO 800 mit IDAS LPS V4 und 21 x 600s bei ISO 400, so dass sich eine Gesamtbelichungszeit von 7,5 Stunden ergibt. Die Bilder wurden in den Nächten vom 28. und 29.11.2016 aufgenommen.


 

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Kalifornianebel NGC 1499

Der Kalifornianebel (California Nebula) ist ein Gasnebel im Sternbild Perseus und ca. 1.000 Lichtjahre von uns entfernt. Der Nebel trägt seinen Namen aufgrund seiner Form die an den US Bundesstaat Kalifornien erinnert. Im New General Catalogue (NGC) wird der Nebel unter der Nummer 1499 geführt. Edward Barnard entdeckte den Kalifornianebel bereits im Jahr 1884. Der helle Stern am unteren Bildrand ist Xi Persei.

Das Bild ist ein Komposit aus 18 x 600s bei ISO 400 und 18 x 600s Ha bei ISO 800 und wurde in den Nächten vom 24. auf den 25. und vom 27. auf den 28.11.2016 aufgenommen, so dass insgesamt rund 6 Stunden Belichtungszeit zusammengekommen sind.

 

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Herz und Seele mit h + Chi Doppelsternhaufen

Auf diesem Bild sieht man neben dem offenen Doppelsternhaufen h und Chi Persei auch den Herz- und den Seelennebel (IC 1848). Die beiden Emissionsnebel liegen im Sternbild Kassiopeia. Der Herznebel wird unter NGC 896 bzw. IC 1805 geführt und in seinem Inneren befindet sich der offene Sternhaufen Melotte 15. Herz- und Seelennebel bilden ein zusammenhängendes Sternentstehungsgebiet in diesem Teil der Milchstraße.

Das Bild war ein erster Testlauf meiner neuen EXOS-2 Montierung, die bei mir die Star Adventurer abgelöst hat. Nicht, dass ihr das in den falschen Hals bekommt, die Star Adventurer ist nicht schlecht und ich empfehle sie immer noch gern zum Einstieg in das Thema Astrofotografie, allerdings benötige ich für mein "Langzeitprojekt" den Messier-Katalog einmal komplett zu fotografieren eine mobile Montierung die deutlich stabiler ist als die Star Adventurer und vor allem in beiden Achsen motorisiert ist zwecks Autoguiding.

Da ich in erster Linie ausprobieren wollte, wie genau die EXOS-2 kleine Brennweiten nachführt, habe ich langsam die Zeiten gesteigert, bis ich bei 3min Einzelbelichtungen bei f/2.8 und ISO 200 angekommen bin. Länger konnte ich bei diesen Werten auch nicht belichten, da sonst der Himmel viel zu hell geworden wäre. Die Aufnahmen wurden nicht geguidet und die Montierung nur per Polsucher (vorher natürlich justiert) eingenordet.

Die Aufnahme ist ein Summenbild aus 28 x 180s bei ISO 200 und f/2.8. Das Bild wurde am 31.10.2016 aufgenommen.

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M31 Andromedagalaxie

Die Andromedagalaxie (wird auch Andromedanebel oder großer Andromedanebel genannt) ist nur rund 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt und gehört zu den Spiralgalaxien vom Typ Sb. Mit einer Durchmesser von rund 140.000 Lichtjahren ist die Andromedagalaxie das größte Mitglied der lokalen Gruppe, unsere Milchstraße hat im Vergleich dazu einen Durchmesser von rund 100.000 Lj. Charles Messier führt die Galaxie unter M31 in seinem Katalog (im New General Catalogue Nr. 224). Die Andromedagalaxie ist das von uns am weitesten entfernte Objekt, das man in klaren Nächten schon mit dem bloßen Auge sehen kann.

Auf dem Bild sieht man neben M31 auch 2 der nahezu 40 Galaxien, die M31 umgeben. M32 (elliptische Zwerggalaxie) etwas rechts unterhalb des Zentrums der Andromedagalaxie und M110 (elliptische Galaxie) oberhalb der Andromedagalaxie.

Das Bild ist ein Summenbild aus 20 x 120s bei ISO 400 um den Kern darzustellen und 20 x 600s bei ISO 400 um die schwächeren Ausläufer von M31 noch zu erfassen, zusätzlich wurden 18 x 600s bei ISO 800 im H-alpha-Spektrum aufgenommen, so dass sich eine Gesamtbelichtungszeit von rund 7 Stunden ergibt. Die RGB-Bilder stammen aus der Nacht vom 9. auf den 10. September 2016 und die H-aplha-Bilder vom 24. September 2016.

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Östl. Schleiernebel NGC6995

NGC6995 ist der östliche Teil des Cirrusnebels. Diese Detailaufnahme war der abschließende Test des unten aufgeführten Equipments.

Belichtet wurdn 12 x 600s bei ISO 400 am 07.09.2016.

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M27 Hantelnebel

Der Hantelnebel (im engl. Dumbbell Nebula) wird von Charles Messier nach seiner Entdeckung 1764 als Messier 27 geführt und im New General Catalogue unter NGC 6853. Der Planetarische Nebel ist ca. 7,5mag hell und in seiner Mitte leuchtet ein weißer Zwerg mit rund 14mag. Man findet den 1.400 Lj entfernten Nebel im Sternbild Vulpecula. Obwohl man den Nebel bereits in kleinen Teleskopen sehen kann, ist der Halo um den Nebel nur fotografisch sichtbar zu machen (mit dem was uns Amateuren an Geräten zur Verfügung steht).

Das Bild ist ein Komposit aus 18 x 600s bei ISO 400 und wurde in den Nächten vom 23. auf den 24. und 25. auf den 26.08.2016 aufgenommen.

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M39 offener Sternhaufen

Messier 39 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Schwan.

Das Bild ist ein Summenbild aus 6x600s bei ISO 400 und wurde am 16.08.2016 aufgenommen.

 

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